Eine Nasenkorrektur gilt als risikoreicher Eingriff, vor allem aufgrund der eingeschränkten Vorhersagbarkeit des ästhetischen Ergebnisses. Postoperative Deformitäten gelten als das wichtigste Risiko einer Nasenkorrektur und führen in 5 bis 15 Prozent der Fälle zu einer Revisionsoperation. Was sind die Gründe? Ein perfektes Ergebnis unmittelbar nach der Operation kann ein Jahr später völlig anders aussehen. Die eingeschränkte Vorhersagbarkeit hängt vor allem mit der Dynamik des Heilungsprozesses zusammen. Betroffen sind viele verschiedene Gewebearten: Knochen, Knorpel, Schleimhaut, Haut, Fett, Faszie, Muskeln, Nerven, Blutgefäße, Perichondrium und Periost. Die individuellen Reaktionen dieser Gewebe unterliegen nicht immer der Kontrolle des Chirurgen. Dies gilt insbesondere für den Knorpel, die wichtigste Stützstruktur der Nase. Das Komplikationsrisiko bei einer Nasenkorrektur kann mit zunehmender Erfahrung verringert werden. Voraussetzung ist eine kontinuierliche Weiterbildung und eine ernsthafte Unterscheidung zwischen einer Komplikation und einem Fehler. Dr. Bart van de Ven hat im Laufe seiner Karriere umfangreiche Erfahrungen mit Nasen gesammelt. Daher hat er relativ wenige Komplikationen.