Das wichtigste Merkmal eines weiblichen Gesichts ist neben der Stirn und der Augenpartie seine Kontur. Dies wird maßgeblich durch die Form der Bügel bestimmt. Eingesunkene Schläfen verleihen der Stirn ein sanduhrartiges, maskulines Aussehen. Etwas, das viele Frauen als unattraktiv empfinden. Das Einsetzen individuell angefertigter PEEK-Implantate an den Schläfen kann im Rahmen der Gesichtsfeminisierung eine gute Lösung sein.
Polyetheretherketon (PEEK) ist ein synthetisches Material, das ursprünglich in der Wirbelsäulen- und Hüftchirurgie eingesetzt wurde. Es hat die folgenden Eigenschaften:
Diese vorteilhaften Eigenschaften haben zu einem zunehmenden Einsatz von PEEK-Implantaten bei kraniofazialen Defekten geführt, die sowohl in der rekonstruktiven als auch in der ästhetischen Chirurgie nach wie vor eine große Herausforderung darstellen.
Die männlichen Schläfen sind oft eingesunken. Sie sind eher „hohl“. Bei Frauen sind die Schläfen voller, wodurch das Gesicht ovaler wirkt.
Durch die Platzierung individuell angefertigter PEEK-Implantate an den Schläfen kann das Gesicht ovaler erscheinen, indem der Hohlraum an den Schläfen ausgefüllt wird. Das Einsetzen der PEEK-Implantate wird in der Regel mit einer Rekonturierung der Stirn kombiniert, da dann bereits ein Zugang zu dem Bereich besteht, in dem die Implantate eingesetzt werden sollen.
Zur Vorbereitung der Operation muss eine CT-Untersuchung des Schädels angefertigt werden. Die Spezifikationen des erforderlichen CT-Scans finden Sie hier.
Der Arzt wird Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Hersteller der Implantate einen Vorschlag zur Form der Implantate machen. Damit Sie sich ein Bild vom Aussehen der Implantate machen können, erhalten Sie den Vorschlag per E-Mail.
Nachdem wir Ihre Zustimmung erhalten haben, erfolgt die Anfertigung der Implantate.